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Jung&Co

Jung & Co

Jung & Co. Gerätebau GmbH
Auweg 2
25495 Kummerfeld

Tel. +49 4101 7958-0
Fax +49 4101 7958-29
E-Mail: info[at]jung-co.de
Themenfelder: Fertigung (CAM), Konstruktion (3D-CAD)

PRÄZISIONSBAUTEILE AUS METALL

Das Unternehmen Jung & Co. Gerätebau GmbH aus Kummerfeld bei Hamburg setzt seit über 45 Jahren Maßstäbe als Experte für Zerspanung. Der Lohnfertiger ist spezialisiert auf die Produktion einzelner Komponenten oder kompletter Baugruppen, die aus anspruchsvollen Materialien, wie z. B. Edelstahl, Aluminium, Hastelloy oder Titan gefertigt werden. Dabei ist die Einhaltung der Toleranzen im Mikrometerbereich besonders herausfordernd. Dank SOLIDWORKS in der Konstruktion und CAMWorks in der Fertigung spart Jung & Co. bis zu 30 % der Zeit bei der Einrichtung der Werkzeuge. Die SolidLine-Gruppe unterstützt die Entwickler hier tatkräftig bei der optimalen Anwendung der Softwaretools. Auch seine Vorreiterrolle im 3D-Druck wird Jung & Co. partnerschaftlich weiter ausbauen.

Als einer der Pioniere des 3D-Drucks in Norddeutschland setzt man seit Jahren auch auf additive Verfahren. Durch die Tatkraft von über 90 Mitarbeitern werden zusammen mit zwei Kooperationspartnern zudem weitere Spezialbereiche abgedeckt: Die Jung Process Systems GmbH entwickelt und vertreibt Edelstahl-Schraubenspindelpumpen, hauptsächlich im Bereich der Lebensmittelindustrie. Die FAS Füllanlagenservice GmbH liefert Ersatzeile und Komponenten für die Anlagentechnik der Getränkeindustrie, z. B. für Flaschen- und Dosenfüller sowie Flaschenreinigungsmaschinen für den internationalen Markt.

IM TOLERANZBEREICH VON 10 BIS 20 MIKROMETERN

Jung & Co. arbeitet unter anderem im Bereich der Abfüll- und Lebensmittelindustrie. Die Anforderungen an Bauteile für die Herstellung von Lebensmittelverpackungen sind äußerst hoch, daher muss bei deren Fertigung täglich besondere Sorgfalt walten. Oft sind Toleranzen mit maximal 10 bis 20 Mikrometern angegeben. Die Materialanforderungen variieren von Leichtmetallbearbeitung bis hin zu schwer zerspanbaren Materialien. In der Fertigung wird zum Bearbeiten des komplexen Teilespektrums daher auf die Softwareunterstützung durch CAMWorks beim Fräsen bis zur 5-achsigen Simultanbearbeitung, Drehen und Drehfräsen gesetzt.

Wo früher Bauteile aus zwei Hälften gedreht und anschließend wieder voneinander getrennt wurden, werden sie inzwischen dank CAMWorks aus einem Teil konturgefräst. „Jung & Co. hat sich seit über 45 Jahren auf die Edelstahlbearbeitung spezialisiert. Wir arbeiten seit 2006 mit SOLIDWORKS CAD und seit 2009 mit CAMWorks. Durch die 3D-Modelle können wir komplizierte Konturen komplexer Bauteile leichter programmieren und umsetzen“, erläutert Oliver Jakobitz, Geschäftsführer des Kooperationspartners FAS Füllanlagenservice, aus der Praxis des Lohnfertigers.Besonders stolz ist man bei Jung Process Systems auf die Eigenentwicklung und Fertigung der Schraubenspindelpumpe HYGHSPIN, die speziell im Lebensmittelbereich, z. B. bei der Abfüllung von Molkereiprodukten wie Fruchtjoghurt zum Einsatz kommt: „Das ist eine Verdrängerpumpe aus Edelstahl, die mit hohen Drücken bis 50 bar arbeitet und hohe Leistungen bis 300 m3/h erreicht. Das Besondere daran ist, dass sie Festkörper wie Beeren und Früchte bis 35 mm Größe zerstörungsfrei fördert.“, führt Jakobitz aus. Erreicht wird das durch wenige Umlenkungen und eine sehr geringe Pulsation, die ruckartige Bewegungen vermeidet. Das ermöglicht die besonders produktschonende Förderung. Um den hohen Anforderungen an Hygiene im Lebensmittelbereich zu genügen, wird die Pumpe mit Unterstützung von CAMWorks komplett aus Edelstahl gefertigt.

 

30 % ZEITERSPARNIS DURCH SIMULATION

„Wo wir früher beim Einfahren des Fertigungsprogramms den Prozess zunächst sehr langsam manuell durchlaufen mussten, können wir das jetzt virtuell am Rechner durchspielen. Mit CAMWorks simulieren wir das CNC-Programm mit allen Werkzeugen.“, berichtet Detlef Zühr, Leiter der Programmierung bei Jung & Co. Die Virtuelle Maschine von CAMWorks simuliert den gesamten Fertigungsprozess: Neben dem verwendeten Werkzeug wird bei Mehrachsenmaschinen der gesamte Maschinenraum und die Spannsituation abgebildet. Dadurch und mit Hilfe der virtuellen Kollisionskontrolle wird die Prozesssicherheit maßgeblich erhöht. Ebenso überzeugend ist die Zeitersparnis beim Einfahren und die Optimierung der Werkzeugwege. „Wir müssen jetzt nicht mehr jedes Werkzeug und die Werkzeugwege einzeln überprüfen, die bei komplexen Formen vorher oft auch nicht sichtbar waren. Durch die Simulation in der virtuellen Maschine von CAMWorks verbessern wir das Ergebnis und sparen zusätzlich 30 % der Zeit“, beschreibt Zühr die Vorteile.

In der Konstriktion verwendet die Jung-Gruppe SOLIDWORKS Professional und nutzt neben der reinen CAD-Funktionalität auch Features wie ScanTo3D und SOLIDWORKS Visualize. Die Scan-Funktion kommt zum Einsatz, um Bauteile ohne Zeichnung zu fertigen. „Wir scannen komplizierte Teile ein und wandeln sie in Punktewolken. So erhalten wir ein Volumenmodell für die weitere Bearbeitung. Das setzen wir auch im 3D-Druck ein“, so Zühr. Das Visualisierungstool SOLIDWORKS Visualize hat sich ebenfalls als nützliches Feature bewährt: „Wir nutzen SOLIDWORKS Visualize sehr oft für fotorealistische CAD-Renderings – zum Beispiel für Darstellungen in Vorträgen und Dokumentationen.“

 

PIONIERARBEIT IM 3D-DRUCK

Der Kooperationspartner FAS Füllanlagenservice fertigt komplizierte Ersatzteile aus Edelstahl bereits seit fünf Jahren im 3D-Druck-Verfahren und ist damit einer norddeutschen Pioniere im Bereich additive Fertigung. Inzwischen kommen solche Bauteile aus dem Drucker, die vormals aus Edelstahlfeinguss hergestellt wurden. „Neben der Herstellung von Ersatzteilen, die sonst nicht mehr verfügbar sind, setzen sich die Vorteile des 3D-Drucks erst langsam durch“, beschreibt FAS-Geschäftsführer Jakobitz den aktuellen Trend. Besonders bei komplexen Bauteilen, die sich auf herkömmliche Weise gar nicht oder nur durch aufwendige Nacharbeit herstellen lassen, zeigt die Fertigung mit dem 3D-Drucker ihre Stärken.

Ein anderer Vorteil des 3D-Drucks und einer verbesserten Konstruktion ist die Einsparung von Material und Gewicht bei gleichzeitig höherer Stabilität des Bauteils. „Bei der Konstruktion müssen die Entwickler sich neu orientieren und noch stärker funktionsorientiert denken. Dieses Know-how können wir vermitteln und wollen den 3D-Druck weiter ausbauen“, benennt Jakobitz die zukünftige Strategie. Dafür sind beste Voraussetzungen schon gegeben: Der Metalldruck in V4A-Stahl ist ausgereift, viele weitere Metalle sind verfügbar. Mit SOLIDWORKS Simulation sind zudem weitere Funktionen für den 3D-Druck nutzbar, z. B. die Topologie-Optimierung.

DER MARKT WIRD SICH DYNAMISCH ENTWICKELN

Jung & Co. setzen auf die dynamische Entwicklung des Marktes: „Wir erwarten, dass die Maschinen künftig vollautomatisch laufen werden und wir eine dritte Schicht ohne zusätzliche Personalkosten einrichten können. Auch die digitale Kommunikation mit Kunden und Lieferanten und der Zugriff auf digitale Bibliotheken wird sich weiter vereinfachen.“

Programmierleiter Zühr betont abschließend, um bei der Jung-Gruppe auch zukünftig vorausschauend planen zu können und weiterhin Schrittmacher zu sein, ist die Zusammenarbeit mit der Solidline-Gruppe so bedeutend. Regelmäßigen Informationen und Veranstaltungen der SolidLine zu Innovationen und Produktneuheiten sind wichtig und hilfreich. Außerdem fühlt Jung & Co. sich durchweg gut betreut: „Wir werden von SolidLine bestens beraten und betreut, nutzen hausinterne Schulungen und haben gute Erfahrungen mit der Hotline gemacht.“

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